Donnerstag, 26. Februar 2026

Ohne Kündigung droht ein Finanzdebakel

Der nachstehende Text wurde von alt Gemeindepräsident Werner Ebnöther verfasst und als Leserbrief am 16. Februar 2026 an den «Zürcher Unterländer» abgeschickt. Bis dato ist er dort nicht veröffentlicht worden, weshalb WeiachBlog ihn nachstehend im Original publiziert.

Weiach: Warum die Kündigung der RSA-Verträge notwendig ist

Seit Sommer 2016 gehen die Schulkinder der Aargauer-Gemeinden Fisibach und Kaiserstuhl in Weiach zur Schule, was über einem Drittel der Schulkinder entspricht. Für Weiach bedeutet dieser Vertrag ein finanzielles Fiasko. Zu beachten ist, dass die Bautätigkeit in Fisibach weiter massiv zunimmt, was zu einer grossen Zunahme der Fisibacher Schüler führt. Es kann nicht sein, dass Weiach für Fisibach die Infrastruktur bezüglich Bildung finanziert!

Von Beginn weg wurde festgestellt, dass die Weiacher Steuerzahler jährlich zwischen 300'000 und 600'000 Franken von diesen beiden AG-Gemeinden zu wenig einnahmen und dies mit höheren Steuern ausgleichen mussten. Deshalb musste der Steuersatz der Gemeinde Weiach zwischen 2017 und 2019 um 12 Prozent erhöht werden. 

Für die Erweiterung der Schulinfrastruktur in Weiach müssten die beiden AG-Gemeinden keinen Beitrag leisten (alles im RSA inbegriffen). 

Weiach hat praktisch keine Vorteile, wenn die Aargauer-Schüler zu uns zur Schule kommen. Weiach ist selbst in der Lage, eine gute Schule für die eigenen Kinder zu führen.

In Anbetracht der anstehend hohen Infrastrukturkosten und dem zu Ende gehenden Ertrag durch Kiesentschädigungen würde eine Weiterführung dieses Schulabkommens für Weiach zum finanziellen Debakel führen.

Aus all diesen Gründen ist es zwingend, am 8. März 2026 mit einem JA der Kündigung dieser Anschlussverträge (RSA) zuzustimmen.

Werner Ebnöther alt Gem.Präs.Weiach

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