Donnerstag, 11. September 2025

Wahlen 2026: Wer will weitermachen und wer tritt ab?

Diesmal ist die Gemeindeverwaltung, Abteilung Präsidiales, wirklich auf Zack. Im Frühling 2026 sind die Kommunalwahlen und schon jetzt steht fest, wer erneut kandidiert und wer sich aus seiner bisherigen Position verabschieden will.

Denn bereits auf Mitte August 2025 mussten sämtliche amtierenden Behördenmitglieder Farbe bekennen. Wollen Sie in der Amtsperiode 2026–2030 weiterhin dabei sein? Ja oder Nein?

Das Resultat wurde heute am frühen Nachmittag veröffentlicht. Einerseits zeigt es eine – angesichts der Probleme in der letzten Legislaturperiode – fast schon beruhigende Kontinuität, zumal in den Kernbereichen Gemeinderat und Schulpflege. Andererseits gibt es doch ein paar Überraschungen.

Durchzogenes Bild, je nach Gremium

Keine Überraschung ist der Rücktritt des Gemeindepräsidenten, Stefan Arnold. Er hat ja schon bei der letzten Wahl durchblicken lassen, seine dritte sei auch seine letzte Amtszeit. Neu will sich die Hochbauvorständin, Manuela Galimberti, in das höchste Gemeindeamt wählen lassen.

In der Schulpflege ist der Rücktritt des amtsältesten Mitglieds, Guido Moll, die wichtigste Nachricht. Nach derart vielen Kämpfen um die Erlangung von nach seiner Meinung adäquatem Schulraum ist dieser Rückzug ins Private verständlich. Zumal nun nach der Kündigungsinitiative 2021 erneut ein Vorstoss die schonungslose Überprüfung der 2015er-Verträge mit den Aargauer Nachbarn verlangt.

Selbst in der RPK Gemeinde, die sich etliche Scharmützel mit dem Gemeinderat geliefert hat, wollen bis auf Valentin Vieli alle noch eine weitere Amtszeit anhängen. Auch der streitbare Präsident Peter Lamprecht.

Sehr durchzogen sieht es hingegen bei der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde aus. Sie kämpft schon seit geraumer Zeit mit Unterbesetzung. Von fünf Sitzen war bisher schon einer vakant. Nun sind es gar drei. Mindestens eine neu kandidierende Person muss das Gremium unter Präsidentin Elsbeth Ziörjen ergänzen, sonst droht die Zwangsverwaltung von Zürich aus. Noch schlimmer ist die Lage nur bei der RPK der Kirchgemeinde, wo kein einziges Mitglied der Rumpfmannschaft (drei von fünf) weitermachen möchte. Alle drei bewährten Damen treten zurück.

Einzig die Oberstufenschulpflege lässt an Geschlossenheit und Kontinuitätswillen absolut gar keinen Zweifel aufkommen. 100 % treten wieder an!


Quelle

Keine Kommentare: