Mittwoch, 16. April 2025

Staatsbeitrag für Schulanlage Hofwies. Teilzahlung bewilligt.

Als die Primarschulgemeinde Weiach in der ersten Hälfte der 1970er ihre neue Schulanlage Hofwies mit dem heute weinroten Schulhaus und dem Mehrzweckgebäude samt Zivilschutzanlage unter dem Pausenplatz bauen liess, da waren die Finanzen ziemlich knapp. Denn Bankkredite waren nicht einfach zu bekommen.

Um das Finanzierungsvolumen von rund 6.5 Mio. Franken stemmen zu können, musste der Weiacher Schulgutsverwalter, Stationsvorsteher Armin Stäuble, u.a. auch wohlhabende Gemeindeeinwohner um Darlehen angehen. Die kamen in der Folge durchaus nicht zu kurz, denn zu dieser Zeit waren Zinsen von 8 % gang und gäbe.

Es war für Stäuble sicher eine Erleichterung, dass der Zürcher Regierungsrat am heutigen Datum vor 50 Jahren eine Vorabzahlung für bereits erstellte Baukörper bewilligte:

«Primarschulgemeinde Weiach
Schulhausneubau, Teilzahlung Fr. 627 700.-
(./. Subvention für Land)»

Diese Position steht im RRB Nr. 1940 des Jahres 1975, dessen Einleitung wie folgt lautet:

«1940. Schulhausbauten (Staatsbeiträge). Die Baudirektion hat die Abrechnungen geprüft über Hauptreparaturen bei Schul- und Kindergartengebäuden in 13 Gemeinden sowie über die Erstellung von acht Neu- und Erweiterungsbauten. Sie empfiehlt, die zugesicherten Staatsbeiträge auszurichten. Zwei Schulgemeinden haben Anspruch auf Subventionen für Anschaffungen. 

Die Primarschulpflegen Benken, Flurlingen und Weiach sowie die Oberstufenschulpflege Bonstetten ersuchen um Teilzahlungen auf die Staatsbeiträge für im Rohbau vollendete oder bereits bezogene Schul- und Kindergartenneubauten.»

Quelle

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