Dienstag, 29. März 2022

«Lebendes Kulturdenkmal». Zum Tod von Hans Rutschmann

Flaggen auf halbmast. Wie die Gemeinde gestern Abend mitteilte (https://bit.ly/36UDoxd) ist Hans Rutschmann, unser lebendes Kulturdenkmal schlechthin, im 95. Altersjahr für immer von uns gegangen. Der «Ruetschme» hinterlässt eine grosse Lücke. R.I.P., Hans!


Nachtrag 1: Todesanzeige und Abdankung

Am 31. März um 11:18 ist (auf Facebook) noch die Todesanzeige dazugestellt worden, mit dem Hinweis: «Die Abdankungsfeier findet heute um 14 Uhr in der Kirche Weiach statt.»

Ursprünglich hatten die Angehörigen eine Abschiedsfeier im engsten Familienkreis geplant, haben sich dann aber angesichts der weit über die Gemeindegrenzen hinausgehenden Wirkung Ihres Verstorbenen doch für eine öffentlich zugängliche Abdankung entschieden.


Nachtrag 2: Bedeutung für Weiach

Es gibt wohl niemanden, der zwischen 1982 und 2018 in Weiach gewohnt hat, der oder die noch nie ein Werk unseres «Dorfkünstlers» bei sich im Haus hatte. Und sei es auch nur temporär im Briefkasten. Die Titelblätter des Weiacher Mitteilungsblatts brachten nämlich Monat für Monat wieder ein neues Ruetschme-Bild frei Haus geliefert.

An Hans Rutschmann führte in Weiach deshalb sozusagen kein Weg vorbei. Nicht nur wegen seines Wohnorts an der Alten Post-Strasse 4, dem historischen Zentrum der Gemeinde an der Gabelung Winkelstrasse-Oberdorfstrasse-Alte Poststrasse.

Der Verstorbene ist aus dem Kulturleben der Gemeinde auch sonst nicht wegzudenken, wie die Wiachiana Doku Nr. 4 über das Ortsmuseum am Müliweg 1 zeigt:

Hans Rutschmann war seit den Gründerzeiten noch vor der Eröffnung des Weiacher Ortsmuseums Teil der Crew, welche die Institution ab Herbst 1966 in ihrer heutigen Form auf- und ausgebaut und damit nachhaltig geprägt hat.

Von 1978 bis 2004 war Hans überdies Präsident der Ortsmuseumskommission. Also über 37 Jahre als Mitglied, davon 27 als Präsident. Der stille Schaffer war sozusagen die Seele dieses Museums.


[Erstveröffentlicht auf der Facebookgruppe «Du bisch vo Weiach, wenn...» am 29. März 2022, 06:28 MESZ; Inhaltlich stark erweiterter Repost auf WeiachBlog am 7. Juli 2022 um 15:39 MESZ]

Montag, 28. März 2022

Der Triumph der kochenden Männer. Ein Wahlkommentar.

Die letzten 17 Artikel auf WeiachBlog haben den Wahlkampf für Gemeinderat und Schulpflege dokumentiert. Einen Wahlkampf, in dem es für die beiden genannten Gremien wirklich Auswahl gegeben hat für die Stimmberechtigten der Gemeinde Weiach. 

Das Gegenteil gilt für die Rechnungsprüfungskommissionen von politischer und evang.-ref. Kirchgemeinde sowie für die Kirchenpflege. Da herrscht leider Flaute: mehr Sitze als Kandidierende!

Warten auf die Resultate am Wahlapéro

Nach dem Wahlpodium vom 7. März gab es nun gestern Nachmittag sozusagen ein Absenden wie beim Schiessen. Die Resultate wurden am offiziellen Wahlapéro der Gemeinde bekanntgegeben. Er konnte dank bestem Frühlingswetter auf dem Spielplatz zwischen Schulhaus, Kirchenbezirk, Gemeindehaus und Baumgartner-Jucker-Haus stattfinden.

Wie lief das Ganze ab? Um 11 Uhr wurde das Wahlokal geschlossen. Auf 13 Uhr war der Start des Apéros angesetzt. Bis die Resultate ausgezählt und die Protokolle unterschrieben waren, hat es dann aber doch noch bis 14 Uhr gedauert. 

Um 14:20 Uhr twitterte Kandidat Michael Frauchiger: «15.5.22 zweiter wahlgang. Es bleibt spannend». Und kurz darauf veröffentlichte er ein Foto mit den Resultaten der Ausmarchung um den Gemeinderat.

Keine Experimente, bitte. Käpitan soll weitermachen

Anders als 2010 und 2014 entbrannte diesmal keine Kampfwahl ums Präsidium. Für das Amt des Gemeindepräsidenten war die Sache klar und deutlich. Auf fast zwei Dritteln der gültigen Stimmzettel (222 von 340) wurde Stefan Arnold für eine weitere Amtszeit als Präsident bestätigt.

Die tiefe Stimmbeteiligung von gerade einmal 27.6 % lässt erahnen, dass die Ergebnisse massgebend von der konservativen Stammwählerschaft aus dem alten Dorfkern bestimmt worden sind:


Die wenigen Stimmberechtigten, die sich an der Urne geäussert haben, sind offensichtlich mit dem Kurs von Kapitän und Mannschaft zufrieden. Die krachende Niederlage in der Balance-Abstimmung hat nicht geschadet. Alle Bisherigen wurden mit überzeugenden Quoten im Amt bestätigt: Brüngger (auf 70.0 % der abgegebenen Wahlzettel), Arnold (69.1 %), Wunderlin (67.6 %).

Von den sechs Neuen machte Jean-Marc Petitpierre (55.6 %) auf Anhieb das Rennen. Alle anderen Kandidierenden haben das absolute Mehr nicht erreicht und müssen daher in einen 2. Wahlgang. 

Von den Nichtgewählten am besten abgeschnitten hat die erst zweite Frau, die in der Weiacher Geschichte je für den Gemeinderat direkt kandidiert hat: Manuela Galimberti-Vogel fehlten nur gerade 5 Stimmen! Die Stimmberechtigten können also noch einmal überlegen, ob sie (etwas überspitzt formuliert) lieber eine Frau, einen SVP-Politiker (Frauchiger) oder einen Finanzberater (Kohli) wählen wollen. Dass die letztplatzierten Vieli und Senn noch Chancen haben, dürfte eher unwahrscheinlich sein.

Es zählt die Kontinuität: Wahlflyer sind Schall und Rauch

Dieses Resultat ist ein eindeutiges Votum für Kontinuität. Ein Vertrauensbeweis für seit Jahren in der und für die Gemeinde engagierte Gruppierungen. Denn sowohl Brüngger (Jg. 1959) wie auch Petitpierre (Jg. 1969) gehören zur Mannechuchi Weych, die aus dem F.O.R.U.M. Weiach hervorgegangen ist. Beide sind seit über zwei Jahrzehnten in der Gemeinde ansässig. Da weiss man, was man wählt. Und wüsste es auch ohne Flyer. Wie in alten Zeiten. So erklärt sich der Triumph dieser kochenden alten Männer. Und so erklärt sich letztlich auch das Resultat von Galimberti-Vogel. Sie ist im Spätherbst 2007 nach Weiach gekommen.

Kandidierende mit Wohnsitz ausserhalb des alten Dorfkerns und mit wesentlich weniger als 10 Jahren in der Gemeinde (und damit entsprechend schlechterem Bekanntheitsgrad) haben es da wesentlich schwerer. Wer nicht aktiv in einem Dorfverein oder gar in der Feuerwehr mitmacht (wie GR Wunderlin, der erst nach 2011 nach Weiach gezogen ist), dem nimmt man die Zugehörigkeitsbekundung auch weniger ab. Ganz einfach.

Die Einheitsgemeinde nicht mitgerechnet

Martin Liebrich vom Zürcher Unterländer titelte um 15:38 Uhr: «Weiach muss nochmals wählen» und schrieb dazu:

«In Weiach haben es lediglich vier Kandidierende auf Anhieb in den Gemeinderat geschafft. Gewählt wurden die Bisherigen Andreas Brüngger (238 Stimmen), Stefan Arnold (235 Stimmen) und Stephan Wunderlin (230 Stimmen) sowie der Neue Jean-Marc Petitpierre (189 Stimmen). Manuela Galimberti-Vogel erreichte mit 147 Stimmen zwar das fünftbeste Resultat, verpasste aber das absolute Mehr von 152 Stimmen. Michael Frauchiger (122 Stimmen), Robin Kohli (119 Stimmen), Valentin Vieli (86 Stimmen) und Markus Senn (78 Stimmen) wurden ebenfalls nicht gewählt. Ein Sitz im Gemeinderat von Weiach bleibt damit frei, weshalb ein zweiter Wahlgang stattfinden muss. Dieser ist auf den 15. Mai angesetzt. Stefan Arnold bleibt Gemeindepräsident. Die Wahlbeteiligung lag bei 27,6 Prozent.»

Was der ZU-Journalist da nicht richtig hinbekommen hat: Es sind nicht vier Kandidierende, die es auf Anhieb in den Gemeinderat geschafft haben, sondern fünf. Liebrich hat den sechsten Gemeinderatssitz vergessen. Der für den Präsidenten der Schulpflege reservierte Sitz.

Zu Liebrichs Ehrenrettung sei angemerkt: Das offizielle Wahlprotokoll mit allen anderen Resultaten (als den von Frauchiger bekanntgegebenen) wurde erst um 16:06 Uhr auf der Gemeindewebsite veröffentlicht.

Gleich zwei Einträge für die Geschichtsbücher

Die eigentliche Sensation des gestrigen Sonntags ist die Wahl von Dania Peter als Schulpflegepräsidentin. Mit 252 von 311 gültigen Wahlzetteln – einer hervorragenden Quote von 81.0 % aller Stimmzettel – wurde sie in der Schulpflege bestätigt. Und mit 209 Stimmen (entsprechend 67.2 %) ist sie als Präsidentin in den Gemeinderat Weiach gewählt. Sie ist damit die erste Weiacher Schulpflegepräsidentin überhaupt (Eintrag 1)!

Auch der Bisherige Guido Moll wurde wiedergewählt (73.9 %). Dieses deutliche Bekenntnis zur Kontinuität entspricht also auch bei der Schule dem überwiegenden Wählerwillen.

Die Wortmeldung des bisherigen Schulpflegepräsidenten Samuel Meier (vgl. WeiachBlog Nr. 1800) hat offensichtlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Sie ist nicht nur der meistabgerufene Beitrag unter den 17 eingangs erwähnten Artikeln. Wäre der Spross aus alteingesessenem Weiacher Geschlecht nicht aus beruflichen und familiären Gründen zurückgetreten, so hätte er sich um seine Wiederwahl keine Gedanken machen müssen. Es ist daher kein Wunder, wenn die Wählerschaft seinen Empfehlungen, Dania Peter und Guido Moll das Vertrauen auszusprechen, stattgegeben hat.

Nach der Wahl von Elsbeth Ziörjen-Baumgartner als Gemeinderätin (und ihrem nachfolgenden Verzicht auf das Amt; zu den Hintergründen vgl. WeiachBlog Nr. 766) im Jahre 2010 zieht nun auch in Weiach die erste Frau wirklich in den Gemeinderat ein (Eintrag 2). Und das mit einem Glanzresultat: Dania Peter hat nämlich ihren Konkurrenten Yves Mikel Weibel haushoch geschlagen. 

Weibel wurde zwar mit 171 Stimmen komfortabel in die Schulpflege gewählt, hat in der Ausmarchung um das Präsidium jedoch gerade einmal 67 Stimmen auf sich vereinigen können: nicht einmal ein Drittel der Stimmen für Peter. Auch hier könnte die langjährigere Ortsansässigkeit mitgespielt haben. Entscheidend war aber wohl die Portierung der Kandidatur Peter durch Samuel Meier.

Klar hinter den beiden Bisherigen auf Platz 3 in die Schulpflege gewählt wurde Melanie Bossert. Mit 192 Stimmen hat sie allerdings deutlich besser abgeschnitten als das als Gruppierung auftretende Quartett Weibel/Weingart/Vieli/Matthäi-Morris. Renate Weingart hat das absolute Mehr mit 101 Stimmen (32.5 % der Stimmzettel) eindeutig verfehlt. Und damit kommt auch der fünfte Sitz der Primarschulpflege am 15. Mai in den 2. Wahlgang.

Ein Mandat für die Einheitsgemeinde

Dass die beiden mit den höchsten Stimmanteilen abschneidenden Kandidierenden (Brüngger und Peter) bereits seit Monaten massgebend am Fusionsprojekt zwischen Politischer und Schulgemeinde gearbeitet haben, ist ebenfalls als deutliches Mandat zu werten. Die Stimmberechtigten wollen, dass die von ihnen gutgeheissene Fusion auch gut umgesetzt wird.

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Mit diesem Kommentar verabschiedet sich der WeiachBlog wieder von Ihnen. Die Arbeiten an der Chronologie für den Festführer «750 Jahre Weiach» erfordern den vollen Einsatz der knapp verfügbaren Zeit.

Freitag, 25. März 2022

Stephan Wunderlin – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Stephan Wunderlin – ein eigener Artikel reserviert.

Wie mit dem Kandidaten besprochen, werden in diesem Beitrag lediglich die Abbildungen der beiden Seiten des Flyers dokumentiert:

Löschungshinweis vom 19. Juni 2024

Die hier am 25. März 2022 eingestellten Bilddateien wurden auf Betreiben von Gemeinderat Wunderlin aus der Online-Version des Beitrags entfernt. 

Die Redaktion des WeiachBlog bedauert diesen Eingriff in die Informationsfreiheit ausserordentlich. Für diese – notabene unentgeltlich gewährte – Werbemöglichkeit kann sie jedoch kein Prozesskostenrisiko in der zu erwartenden Grössenordnung auf sich nehmen. 

Deshalb wird nicht gerichtlich geklärt werden, welches der sich gegenüberstehenden zwei Rechtsgüter höher zu gewichten ist: 
  • Der Anspruch der Person Stephan Wunderlin über das Schicksal des Wahlkampfflyers auch ohne Angabe von Gründen entscheiden zu dürfen (Rückzug der Publikationsgenehmigung), oder
  • Der Anspruch der Öffentlichkeit, sich – zumindest während des Zeitrahmens, in dem Wunderlin als Gemeinderat aktiv ist – darüber informieren zu können, mit welchen Daten und Argumenten der Kandidat Wunderlin in den Wahlkampf 2022 gezogen ist.

Donnerstag, 24. März 2022

Valentin Vieli – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Valentin Vieli – ein eigener Artikel reserviert.

Wichtiger Hinweis (vor allem für Nicht-Weiacherinnen und -Weiacher)

Der Kandidat hat Jahrgang 1982 und ist weder verwandt noch identisch mit dem auf Social Media-Plattformen kontrovers beurteilten ehemaligen Rechtsberater der grünen Zuger Aktivistin Jolanda Spiess-Hegglin.

Der nachstehende Text ist, basierend auf dem Flyer (s. unten), durch den Kandidaten selber erweitert und zur Publikation auf WeiachBlog eingereicht worden:

Valentin Vieli

Heute für die Zukunft

Kompetenz, Transparenz und Offenheit sollen durch meine effiziente Art eine solide Wirtschaft und ein gesundes Wachstum der Gemeinde für die Bürger von Weiach herstellen.

Als geborenes Bündner Dorfkind ist ein intaktes Dorfleben tief in mir als Wert verankert. Ein Miteinander, welches die Gemeinde Weiach zusammenschweisst, sollst auch Du in Weiach erleben dürfen.

Als gelernter Elektriker, ehemaliger Oberleutnant der Schweizer Armee oder als Key Account-Manager kümmere ich mich umfassend um spezifische Belange und Interessen eines Kundensegments oder eines einzelnen, strategisch bedeutenden Kunden und vertrete seine Anforderungen im Unternehmen. Ich entwickle das aktuelle Kundennetzwerk weiter und gewinne strategisch wichtige Kunden durch eine exakte Projektplanung und -begleitung dazu.

Die facettenreiche Thematik vom Weiacher Kieswerk über das Tiefenlager, der Verkehrsanbindung bis hin zum nachhaltigen Wachstum interessieren mich. Ein bedürfnisorientiertes und nachhaltiges Wachstum der Infrastruktur soll entstehen dürfen, damit nicht irgendwann ein Leerstand aufgrund mangelnder Attraktivität in Weiach folgt.

Wähle mich in den Gemeinderat, denn als leidenschaftlicher Troubleshooter, Key Account Manager beim Stadtwerk Winterthur und Vater von drei Kindern werde ich kommunikationsstark das Dorf für Dich attraktiv mitgestalten.

Mittwoch, 23. März 2022

Markus Senn – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Markus Senn – ein eigener Artikel reserviert.


Gemeinderatswahlen in Weiach 27.3.2022
Markus Senn
  • Parteilos
  • Geboren 1961
  • Verheiratet, 5 Kinder
  • Hofbetreiber aus Leidenschaft zu Tier und Natur seit 15 Jahren in Weiach
  • Selbständig mit MSb-Bautechnik GmbH
  • 20 Jahre Erfahrung in Management von Grossfirmen
  • 5 Jahre Gewerbeverbands Präsident Bachenbülach
  • Tätigkeit in Wahlkommissionen im Bezirk Bülach
  • Bodenständiger Mensch mit Humor und gesundem Menschenverstand
  • Freizeit ist: Familie, Enkelkinder, Tiere, Natur, Musizieren und Camping
Die Zukunft von Weiach liegt mir am Herzen
  • Zukunftsorientierte vernünftige Entscheidungen
  • Bevölkerung, Ausgewogener Haushalt
  • Schule, Kindergarten und Jugendliche
  • Infrastruktur, Wohnen, Gewerbe
Für das setzte [gemeint ist wohl: setze] ich mich mit Verstand und Herz ein 

Dienstag, 22. März 2022

Jean-Marc Petitpierre – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Jean-Marc Petitpierre – ein eigener Artikel reserviert.


Gemeinderatswahlen Weiach 27.03.2022
  • 1969, parteilos
  • verheiratet, 2 erwachsene Kinder
  • seit 20 Jahren in Weiach
  • Inhaber und Geschäftsführer Medo Lift GmbH
  • Eidg. dipl. Mechanikermeister
  • RPK ref. Kirche 2018-2022
  • Vorstand Männerriege Weiach
  • Vorstand Mannechuchi Weych
  • Wandern, Schneeschuhlaufen
Jean-Marc Petitpierre

Ich will die Zukunft von Weiach mitgestalten. Ich setze mich ein für
  • ein lebendiges Dorf
  • effiziente Abläufe und funktionierende Infrastrukturen
  • eine transparente und zukunftsorientierte Politik
Herzlichen Dank für Ihre geschätzte Stimme.


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Hinweise der Redaktion WeiachBlog 

Die Internetadresse des Unternehmens des Kandidaten wurde von WeiachBlog eingefügt.

Jean-Marc Petitpierre wird von der Vereinigung Mannechuchi Weych portiert, vgl. den Artikel WeiachBlog Nr. 1802.

Montag, 21. März 2022

Robin Kohli – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Robin Kohli – ein eigener Artikel reserviert.

Robin Kohli

am 27. März 2022 in den Gemeinderat

Über mich

  • Betriebsökonom | verheiratet | seit 2016 in Weiach Wurzeln geschlagen
  • Präsident Vereinigung Gewerbe Weiach | OK-Mitglied 750 Jahre Weiach

Meine Ziele für Weiach

  • Finanziell gesunde und nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde
  • Weitsichtiges & nachhaltiges Schulprojekt steuerneutral finanziert

Mein Profil

Jung | Dynamisch | Parteiunabhängig

Die Flyer-Kampagne des Kandidaten Kohli unterscheidet sich in einem Punkt von derjenigen anderer Kandidierender: Sie folgt einem Stufenmodell. Den Flyer gibt's nämlich in zwei Versionen, einer älteren (links) und einer neueren (rechts). Der Unterschied liegt im roten Punkt.

[Roter Punkt Version 1]

Auf ein Bier im Chamäleon!
Freitag, 25.2.22
Freitag, 11.3.22
18:00 - 20:00 Uhr

[Roter Punkt Version 2]

Herzlichen Dank für Ihre Stimme!


Was Kohli ebenfalls gegenüber den anderen hervorhebt, ist der Umstand, dass er die Worte, die er an die Teilnehmenden des Wahlpodiums gerichtet hat, auch in schriftlicher Form zur Verfügung stellt. WeiachBlog rückt sie im Original ein:

Text der Ansprache am Wahlpodium vom 7. März 2022

«Liebi Mitbürgerinne und liebi Mitbürger

Zerschd möchd ich mich bi jedem einzelne vo ihne ganz herzlich bedanke, wo hüt da isch, dass sie eus z’Chance gäbed eus vorzstelle, eus Frage zstelle und eus nöcher kännezlerne.

Gern stell ich mich churz vor. Ich bin sit sächs Jahr mit minere Frau, zwei Chatze und hoffendli bald Nachwuchs in Weiach dihai. 

Mini Usbildig zum Bankkaufmaa mit Bruefsmatur hani bide Raiffeisen gmachd, aschlüssend als Privatchundeberater gschaffed und näbeddra mis Bachelorstudium in Betriebsökonomie absolviert. Han mich dänn selbständig gmachd, d’Firma verchauft und bide Valiant Bank als Privat- und Gschäftschundeberater gstarted. 

Det betreui näbst Hypothekar- und Alagechunde auno KMUs bin de stellvertretend Gschäftsfüehrer vo eusere Gschäftsstell in Bade. Ich mache näbeddra no es Masterstudium in Innovation wonni aktuell gad mini Masterarbeit schribe tuen. 

I minere Freizit tuen ich im Winter sehr gern Ishockey spille, bin en grosse Fan vo American Football und bin gern ufem Velo und lärn gern Neus.

Gnueg vo mir - chömemer zu demm wiesomer hüt da sind - euses dihai Weiach. Mir sind innere einzigartige Situation, will mer jetzt d’Weiche fürd Zuekunft chönnd stelle. Nöd nur personell, sondern au inhaltlich. 

Mir stönd vor grosse Projekt, wie de langfristige Schuelruumplanig, wommer jetzt die einmalig Möglichkeit hät, euses Dorf effektiv z’verbinde. Und das isch für mich absolut zentral - mir sind schliesslich eis Dorf, eis Weiach. Und drumm isches mir wichtig, dass mer mit früsche Chräft, früsche Idee’ a dem Projekt chan schaffe. 

Ei Idee devo han ich uf mim Wahlflyer bereits akündiged - die stüürneutrali Finanzierig vomene witsichtige & nachhaltige Schuelprojekt. Wänn sie mir d’Chance gäbed, sie im Gmeindrat dörfe z’verträtte, wird ich alles defür tue, dass us däre Idee Realität wird. 

Dass euses Dorf verbunde wird, dass d’Asprüch vo eusne Chind i allne Schuelstufe, eusere Schuel, eusne Verein und schlussändlich au de Asprüch vo eus sälber Rächnig treit wird und dass das ganze stürneutral und demit ohni Erhöchig vom Stürfuess chan finanziert werde. 

Gäbed si mir mir als Verträtter vo dä nöchschde Generation d’Chance, Idee’ für en erfolgrichi Zuekunfd vo Weiach izbringe. Mit mir händ sie öpper wo aktiv Problem löst, Useforderige meischtered und neui Perspektive dribringt. 

Mit mir händ sie aber öpper, wo si genau wüssed, dass er d’Aligge vode Bevölkerig ernschd nimmt, dasser langfristig dänkd und mit vollem Elan für Weiach schaffe wird. 

Möchded sie iri Idee’ fürs Weiach vo morn mit mir teile, sie meh über mich und mini Positione wüsse dänn chömed sie doch am nöchschde Fritig, am 11. März uf es Bier is Chamäleon verbi. Sie sind herzlich iglade und ich wür mich sehr über ire Bsuech freue.

Wähled sie am 27. März 2022 mich, dä Robin Kohli, als ihre neue Gmeindrat. Ville Dank.»

Wahlwerbung Dritter

Wo die Mannechuchi Weych die Kandidaturen ihrer Mitglieder Petitpierre und Brüngger unterstützt, da tut es ihr die Vereinigung Gewerbe Weiach gleich: Sie portiert Kohli und Weibel: «Das Gewerbe Weiach empfiehlt für die Neuwahlen 2022 Robin Kohli für den Gemeinderat und Yves Weibel für die Schulpflege als Präsident.»

«Stimmen auch Sie für unsere engagierten Mitglieder Robin Kohli und Yves Weibel – für eine gesunde und nachhaltige Entwicklung der Gemeinde Weiach. Gemeinsam für ein starkes Weiach.»

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Hinweise der Redaktion WeiachBlog

Herr Kohli hat bereits bei den Gemeinderatswahlen 2018 kandidiert, wie man seinem Facebook-Auftritt entnehmen kann.

Für den Artikel des Kandidaten Weibel vgl. WeiachBlog Nr. 1794

Sonntag, 20. März 2022

Manuela Galimberti-Vogel – Gemeinderatskandidatin

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Frau Manuela Galimberti – ein eigener Artikel reserviert.


Manuela Galimberti-Vogel

Am 27.03.2022 in den Gemeinderat

Für eine moderne Gemeindepolitik mit gesunden Finanzen sowie ein starkes regionales Gewerbe.

Über mich:
Als gelernte kaufmännische Angestellte mit der Weiterbildung zur HR-Fachfrau EFA und Sachbearbeiterin Immobilienbewirtschaftung SVIT kann ich meine langjährige Berufserfahrung erfolgreich für die Gemeinde Weiach einsetzen.

Aus der Region - für Weiach!


Hinweis der Redaktion WeiachBlog: Die Hinterseite des Flyers ist leer. 

Und was bedeutet «EFA»? Das steht für «Eidgenössischer Fachausweis». Und «SVIT» ist der «Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft».

Samstag, 19. März 2022

Michael Frauchiger – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Michael Frauchiger – ein eigener Artikel reserviert.

Foto aus einer Kampagne vom Juni 2021

Wahlflyer 2022

Optisch hat sich Frauchiger in den letzten Monaten stark verändert, wie man auf seinem Flyer für die Gemeindewahlen sieht:

Michael Frauchiger, neu, in den Gemeinderat
www.michael-frauchiger.ch
Die richtige Wahl für Weych am 27. März!


Michael Frauchiger, neu, in den Gemeinderat
Liebe Weycherinnen, liebe Weycher

Nicht nur Worte, sondern Taten
Schon lange engagiere ich mich politisch, bis anhin lediglich in Form von Komitees und Parteiarbeit. Nach langer politischer Arbeit im Hintergrund habe ich mich deswegen auch entschieden, den Worten nun Taten folgen zu lassen. Ich möchte Verantwortung für die Gemeinde Weiach übernehmen. Für die Gemeinde, in welcher ich nun seit 5 Jahren wohnhaft bin und ich mich aufgenommen und angenommen fühle.

Meine Standpunkte:
  • Gesunde Gemeindefinanzen sind wichtig. Weiach ist ein einmaliges Dorf mit einer enormen Entwicklung.
  • Erfahrung und Vernetzung zählt. Durch das enorme Wachstum in den letzten Jahren steht die Gemeinde vor grossen Herausforderungen. Mit Fachwissen aus der Baubranche und guter Vernetzung auf Bezirks- und Kantonsebene möchte ich die Gemeinde bestmöglich mitgestalten.
  • Respektvoller Umgang mit allen Beteiligten und Kontinuität zur Sicherung der Gemeindequalität. Nur gemeinsam schaffen wir gute und praktikable Lösungen.
Sie sehen die grossen Herausforderungen genau so?

Dann wählen Sie am 27. März die bisherigen Gemeinderäte und den Gemeindepräsidenten sowie mich als neue Kraft in den Gemeinderat.

Als Gemeinderat setze ich mich für Ihre Anliegen ein.
Das verspreche ich Ihnen

Kasten rechts

Michael Frauchiger
Direkt, engagiert, motiviert und sich der Herausforderung bewusst.
31 Jahre, ledig, Projektleiter HLS
geboren und aufgewachsen in Winterthur (ZH)

Ausbildung
  • Sanitärmonteur
  • Haustechnikplaner/Sanitär
  • Eidg. Dipl. Techniker HF Gebäudetechnik
Politisches Engagement
  • Präsident SVP Stadel
  • Vorstand SVP Bezirk Dielsdorf
  • Vorstand SVP Kanton Zürich
  • 2007-2019 in diversen Funktionen an der Eidg. Jugendsession
  • 2019 Kantonsratskandidatur und zweiter Ersatz SVP Bezirk Dielsdorf
Kommunalpolitische Erfahrungen
  • Baukommission Einsiedeln (SZ) 2012
  • Energiekommission Einsiedeln (SZ) 2012-2014
  • Gleichstellungskommission Kt. Schwyz 2014-2016
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Hinweis Redaktion WeiachBlog

Am 29. September 2021 hat Michael Frauchiger auf diesem Blog bereits einen Text publiziert, in dem er auch etwas über seine Herkunft verrät: «Erfahrungen und Erwartungen zählen nicht» (WeiachBlog Nr. 1753).

Ein bunter SVP-ler

Frauchiger, Twitter-Name @MFrauchigerSVP, ist der einzige unter den Kandidierenden dieser Weiacher Gemeindewahlen, der unter einem Parteilogo antritt. 

Alles andere würde auch wie ein Versteckspiel anmuten, denn er ist der einzige Kandidierende, der eine öffentliche Person mit sozusagen schweizweitem Bekanntheitsgrad ist. 

So titelten am 2./3. Januar 2020 insgesamt mindestens 18 Zeitungen mit einer knackigen Schlagzeile im Stile: «Der Schwule, der Erzkonservativen hilft» (Freiburger Nachrichten). Selbst im Ausland ist das aufgefallen. Am 5. Februar desselben Jahres erschien ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung aus München. 

Wie es sich heute für einen jungen Politiker gehört, führt Frauchiger nicht nur eine eigene Website, sondern unterhält natürlich auch Social-Media-Auftritte bei Instagram und Facebook. Zusammen mit Andreas Leupi (SVP, Gemeinderatskandidat Oberengstringen) publiziert er sogar einen politischen Podcast mit dem frechen Titel #Kompromist.

Freitag, 18. März 2022

Andreas Brüngger – Gemeinderatskandidat

Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Weiach (MGW) ist es den Kandidatinnen und Kandidaten gemäss Ziff. 7c des einschlägigen Reglements nicht möglich, Wahlwerbung zu ihrer Person publizieren zu lassen.

Auf WeiachBlog gibt es solche Einschränkungen nicht. Im Sinne der Erhöhung der Transparenz für die Stimmberechtigten wird jeder Person, die für ein Gemeindeamt kandidiert – wie hier Herrn Andreas Brüngger – ein eigener Artikel reserviert.

Bild aus: Leitbild Weiach 2018-2022

Gemeinderatswahl Weiach

27. März 2022

Andreas Brüngger

  • liberal, offen 
  • im Dorf verwurzelt
  • lösungsorientiert
  • naturverbunden

Für Ihre Stimme bedanke ich mich ganz herzlich.

Kasten rechts

1959, verheiratet, 4 erwachsene Kinder
seit 24 Jahren in Weiach

Beruf:
Betriebswirtschafter HWV

Politik:

  • parteilos
  • Gemeinderat seit 2018
  • Co-Leiter Baukommission Schulraum+ Weiach (2022)

Hobbies:

  • Mannechuchi Weych
  • Männerriege Weiach
  • Sport (Waldläufe/OL/Ski)

Neben seinem persönlichen Flyer wurde zu seiner Unterstützung über die Facebook-Gruppe «Du bisch vo Weiach, wenn...» auch die nachstehende Wahlwerbung der Vereinigung Mannechuchi Weyach veröffentlicht:


Hinweis der Redaktion WeiachBlog: Andreas Brüngger ist auch einer der Initiatoren der Gruppe F.O.R.U.M Weiach, die seit 2007 (vgl. WeiachBlog Nr. 551 und 552) vielfältige Aktivitäten entwickelt hat und aus der u.a. die Mannechuchi Weych hervorgegangen ist.